Treuhandkonto

Ein Treuhandkonto ist eine spezielle Art von Konto. Im Unterschied zu dem herkömmlichen Girokonto ist der Inhaber hier nicht der Eigentümer des Vermögens. Der Inhaber unterhält das Konto auf fremde Rechnung. Das Bankkonto wird nach außen hin auf den Namen des Inhabers geführt. Dieser verwaltet das Vermögen des Treugebers und hat dabei die Verfügungsberechtigung für das Konto. Nur er hat Zugriff darauf – dabei gilt es auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu achten.

Treuhandvertrag

Der Treuhandvertrag wird zwischen dem Treuhänder und dem Treugeber geschlossen. In dem Vertrag wird festgelegt, dass der Treugeber einen Teil seines Vermögens auf eine andere Person übertragen kann, ohne seine Rechte daran zu verlieren.

Gefahren und Risiken des Treuhandkontos

Zwar hat ein Treuhandkonto eine Menge positive Eigenschaften, allerdings dürfen die Risken nicht unterschätzt werden. Zum einen muss dem Treuhänder Vertrauen entgegengebracht werden. Auch wenn ein Treuhandvertrag vorliegt, kann es schnell zu Unstimmigkeiten kommen, wenn der Treuhänder sich nicht an die vorgegebenen Regeln hält. Zum anderen kann es im Falle einer Insolvenz durchaus passieren, dass das Treuhandkonto als das Eigentum des Treuhänders angesehen wird. Daher ist unbedingt auf eine saubere Trennung vom Privatvermögen des Treuhänders zu achten. Im Falle des Todes des Treuhänders kann das Vermögen des Treugebers in den Nachlass des Verwalters fallen, da es als seines betrachtet wird. Kommt es zu diesem Fall, ist es für Treugeber sehr schwer das Vermögen wiederherzustellen.

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