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Wirecard kauft MyGate

Der Artikel in Kürze

Die Wirecard AG, einer der führenden Anbieter von Outsourcing- und White-Label-Lösungen für elektronische Zahlungsvorgänge, hat den südafrikanischen Payment Service Provider MyGate Communications aufgekauft.

Die Wirecard AG ist einer der führenden Anbieter von Outsourcing- und White-Label-Lösungen für elektronische Zahlungsvorgänge, deren globale, interaktive Kommunikationsplattform internationale Zahlungsverfahren und Betrugsprävention bündelt. Wirecard bietet Unternehmen eine “end-to-end”-Infrastruktur um Produkte, unter anderem erforderliche Lizenzen für Karten und Konten, auszulagern. Nun hat das global agierende Unternehmen alle Aktien von MyGate Communications aufgekauft.

Der Preis

Die Parteien haben sich auf einen Kaufpreis von 23,1 Millionen Euro geeinigt. Davon sind 18,2 Millionen Euro im Voraus zu bezahlen und Earn-out-Zahlungen von bis zu 4,9 Millionen Euro zu tätigen. MyGate Communications soll im Jahr 2017 eine EBITDA von 2 Millionen Euro generieren.

MyGate und seine Leistung

MyGate Communications ermöglicht es Händlern in ganz Afrika unterschiedliche Zahlungsoptionen, insbesondere Kartenzahlungen, anzunehmen. Wovon Millionen afrikanischer Kunden profitieren. Durch die Einbindung in Afrikas führende Acquiring-Banken und Visa-Netzwerk ergänzt MyGate das bestehende Produktportfolio der Tochtergesellschaft von Wirecard in Südafrika.

Wirecards Expansion in Südafrika

Durch diese Firmenfusion wird Wirecards Expansion in die internationalen afrikanischen Märkte beschleunigt. Afrikanische Händler erhalten eine ganzheitliche Zahlungslösung entlang der gesamten Wertschöpfungskette aus nur einer Hand.


Quelle:
http://www.thepaypers.com/online-payments/wirecard-acquires-south-african-payment-service-provider/768441-3

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.