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Wie sieht die Zukunft des digitalen Bezahlens aus?

Der Artikel in Kürze

Der Fokus des Weltverbrauchertags lautet Digitalisierung, dementsprechend „Aufbau einer digitalen Welt, der Verbraucher trauen können“. In diesem Rahmen haben sich die Payment-Firmen Paydirekt, Mastercard, PayPal und Klarna eine Zukunftsprognose des digitalen Bezahlens erlaubt und betonen dabei alle die Themen Sicherheit und Mobile Payment.

Fokus auf Vertrauen und Sicherheit - Paydirekt

Der Geschäftsführer von der Paydirekt GmbH, Dr. Niklas Bartelt, sieht den Fokus des digitalen Payments im Aufbau des Vertrauens und der Sicherheit beim Kunden. Dabei gilt, digitales Payment sollte leicht verständlich und unkompliziert sein. Dieses Bedürfnis kommt nicht nur von Seiten der Käufer, sondern auch der Händler und ist etwas wonach Paydirekt als Online-Bezahlverfahren der deutschen Sparkassen und Banken stetig strebt. Paydirekt ist ein Verfahren, das nicht nur eine hohe Sicherheit, sondern auch entsprechend einen hohen Datenschutz anbietet, und somit das Girokonto optimal ergänzt. So bleiben sensible Daten dort wo sie hingehören. Das Online-Bezahlverfahren Paydirekt konnte im letzten Jahr außerdem einige namhafte Unternehmen für Kooperationen gewinnen, so zum Beispiel DocMorris, Rakuten und Media-Saturn.

Kontaktloses Bezahlen - Mastercard

Für Furore sorgte auch Mastercard, mit der Schlagzeile in Zukunft eventuell künstliche Intelligenz einzusetzen um die Sicherheit der Zahlungsmittel zu gewährleisten bzw. zu steigern. Head of Communications Mastercard, Juliane Wolff, beschreibt den Lebenswandel des Menschen als rasant und betont die Vorteile des Smartphones in nahezu allen Bereichen eines solchen Lebens - dementsprechend auch beim Einkaufen im Internet. Im Fokus, sowohl für Nutzer als auch für Händler, steht nun das sichere Bezahlen mit dem Smartphone im stationären Handel. Mastercard hat sich nun das Ziel gesetzt ab 2018 an allen Mastercard-Akzeptanzstellen in Deutschland kontaktloses Bezahlen anzubieten. Eine weitere Payment-Lösung bietet der digitale Wallet mit dem im Browser am PC, in einer App und demnächst auch im stationären Handel genutzt werden können. Mastercard strebt schnelle, einfache und sichere Payment-Vorgänge auf allen Kanälen an.

Ein konkreter Mehrwert - PayPal

Auch PayPal strebt gemeinsam mit Vodafone das kontaktlose Bezahlen an. Dr. Frank Keller, Geschäftsführer PayPal Deutschland, Österreich und Schweiz, ist davon überzeugt, dass sich mobiles Bezahlen in der nahen Zukunft durchsetzen wird. Doch für diese Entwicklung ist ein konkreter Mehrwert wichtig für den Verbraucher. So zum Beispiel die Möglichkeit mobile Fahrkarten per App zu kaufen - der Verbraucher muss entsprechend nicht beim Fahrer oder Automaten anstehen und spart damit Zeit.

Mobile first - Klarna

Dem Marketing Director DACH Klarna GmbH, Jan Dallwig, zufolge ist mobiles Bezahlen schon längst im Alltag angekommen. ‘Mobile first’ - heißt also das Motto für die Zukunft. Denn Bequemlichkeit und Schnelligkeit werden immer wichtiger - Nutzer mögen es schnell, sicher und unkompliziert, und das alles ortsunabhängig. Klarna hat im Februar seinen FinTech-Konkurrenten BillPay für ganze 70 Millionen Euro übernommen und kurze Zeit später den deutschen Hauptsitz nach München verlegt.

Quelle:

https://www.onlinehaendler-news.de/payment/28625-zukunft-digitales-bezahlen-payment-unternehmen.html

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.