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WhatsApp führt P2P-Payment ein

Artikel in Kürze

Mit mehr als einer Milliarde Nutzern, ist WhatsApps Potential im Bereich mobiles Payment enorm. Die neue Feature wird zunächst in Indien getestet.

Erste Einführung

Gerüchten zufolge ist eine direkte Bank zu Bank Überweisung mit UPI bereits in der Testphase. Das Unified Payment Interface (UPI) ist ein bankübergreifendes Payment-System geleitet durch die Reserve Bank Indiens. Aktuell wird es auf Smartphones durch PSP und BHIM Apps sowie Feature-Phones  ermöglicht. Die Information wurde erstmals durch WABetaInfo veröffentlicht, eine Webseite, die sich mit der Veröffentlichung von WhatsApp Updates befasst. Anfangs des Monats hat WABetaInfo einen Screenshot des “WhatsApp Payments”-Bereichs einer versteckten und unfertigen Android-Version der App, veröffentlicht.
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Auf dem Indischen Markt muss sich WhatsApp gegen das Payment-Startup Paytm des E-Commerce Giganten Alibaba behaupten. Paytm ist aktuell, mit 230 Millionen Nutzern, die größte Mobile Payment und Commerce-Plattform. Angeblich soll die neue P2P-Feature dann in Großbritanien, Polen und den USA getestet werden.

Peer-to- peer payments

Im Wesentlichen ist Peer-to-Peer-Payment, oder eine P2P-Transaktion, ein elektronischer Geldtransfer von einer Person zu einer anderen durch einen Mittelsmann. Obwohl diese Information noch offiziell bestätigt werden muss, ist die Entwicklung einer P2P-Funktion ein logischer nächster Schritt für das Unternehmen. WhatsApp gehört Facebook, das bereits seit 2015 Peer-to-Peer-Payments auf seiner Messenger App anbietet. Apple wird voraussichtlich für iOS11 eine ähnliche Funktion bei iMessage anbieten.

Quelle:

The Telegraph
WABetaInfo

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.