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Weniger Bargeld: Indische Verbraucher verwenden zunehmend digitale Zahlungslösungen

Zwischen 2016 und 2017 sank die Bargeldnutzung laut einer Studie von Visa und YouGov von 33% auf 31%. Bis 2018 soll es auf 25% sinken. Im Gegensatz dazu erhöhte sich die Kartenzahlung in der Region in der gleichen Zeit von 34% auf 36% und wird 2018 voraussichtlich 39% erreichen.

"IoT, kontaktlose Zahlungstechnologie, die vereinfachte, sichere und schnellere eCommerce-Erfahrung ermöglicht, ist einer der Trends, der die Zahlungszukunft gestalten wird", sagte TR Ramachandran, Group Country Manager, Visa, Indien und Südasien in einem Statement. "Die Studie zeigt, dass Konsumenten immer mehr digitale Zahlungen akzeptieren, aber auch nach sicheren Zahlungsformen suchen", fügte er hinzu.

78% der befragten Personen gaben an, neue Zahlungsformen zu akzeptieren. Die Befragten gaben an, dass sie von der einfachen Umstellung auf digitale Zahlungsmethoden profitierten. Diejenigen, die bereits begonnen hatten weniger Bargeld zu verwenden, wurden durch Bequemlichkeit, Effizienz und Geschwindigkeit der Transaktion überzeugt.

Als Haupthindernisse für digitale Zahlungsmethoden wurden die geringe Akzeptanz bei Händlern, Sicherheitsbedenken und unzureichende Zahlungsmodalitäten genannt. 81% der Befragten erklärten, dass die Sicherheit mehr Wert sei als die Bequemlichkeit für Online-Zahlungen. Ein Trend, der in allen Bevölkerungsgruppen ähnlich ist.

Die Umfrage, die in Indien, Sri Lanka und Bangladesch durchgeführt wurde, zeigt, dass Millennials die digitale Bezahlung eher für den täglichen Bedarf nutzen. Eine Korrelation zwischen den Haushaltseinkünften und einer erhöhten Wahrscheinlichkeit, sich digital zu verhalten, wurde ebenfalls nachgewiesen.