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Voice Commerce - der Top-Trend 2018 im Zahlungsverkehr

Die Studie "Payments Trends to Watch in 2018", die vom IDC Market Spotlight veröffentlicht und von der Electronic Transaction Association (ETA) gesponsert wurde, hat den Voice Commerce zu einem der Top-Trends für das Jahr 2018 gemacht. Eine wichtige Empfehlung fordert die Industrie auf, die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern.

„Die Stimme ist eine natürliche Art der Kommunikation und sie wird ein sehr wichtiger Bestandteil des Handels werden, wenn wir vorankommen", sagte James Wester, Research Director bei IDC. "2018 wird das Jahr sein, in dem wir sehen, dass Voice Commerce einen nahtlosen und einfacheren Weg bietet, eine Zahlung zu tätigen."

„Die Finanzinstitute, Netzwerke, Zahlungsabwickler und FinTechs, die den Zahlungsverkehr betreiben, nutzen neue Schnittstellen und mehr Sicherheit um den Handel für Verbraucher und Einzelhändler voranzutreiben", so Jason Oxman, CEO der Electronic Transaction Association. "Als Branchenverband der Zahlungsverkehrsindustrie wird sich die ETA mit diesem Forschungsbericht 2018 auf die Schaffung neuer Möglichkeiten für Partnerschaften konzentrieren, die Zahlungen und Technologie integrieren.“

IDC prognostiziert, dass in den nächsten 2 Jahren 30 Milliarden Geräte an das Internet angeschlossen werden. 2018 wird das Jahr der Diskussionen und Recherchen über die Akzeptanz des neuen Vertriebskanals bei Händlern und Verkäufern sein. Ein weiteres großes Thema wird der sprachgesteuerte Handel über In-Home-Geräte sein, die Bezahlung durch Chatbots in sozialen Netzwerken und die Anbindung von Geräten, die Kaufentscheidungen und Zahlungen verwalten. Dieser neue Vertriebskanal soll laut ETA-Studie 150 Milliarden US-Dollar an Transaktionen ermöglichen. Finanzinstitute und Zahlungsanbieter müssen sich auf Internet of Thing (IoT)-Geräte vorbereiten.

Die Studie prognostiziert zudem steigende Investitionen in POS-Hardware- und Softwarelösungen. Die Händler werden sowohl 2018 als auch 2019 schätzungsweise 1,7 Mrd. USD für POS-Hardware ausgeben. Die zunehmende Fokussierung auf den POS als Hauptinteraktionspunkt zwischen Händlern und Konsumenten führt zu einer wachsenden Nachfrage nach schneller und zuverlässiger Software. Amerikanische Händler werden laut IDC 2018 2,2 Mrd. USD und 2019 2,4 Mrd. USD für POS-Software ausgeben. Unterdessen werden die Lösungen für Kundenanalyse und Loyalty Management im Jahr 2018 einen Umsatz von 1,4 Mrd. USD und im Jahr 2019 einen Umsatz von 1,6 Mrd. USD erreichen.

Die Banken werden erhebliche Investitionen in die Infrastruktur planen müssen um mit dem zunehmenden Zahlungsvolumen Schritt halten zu können. Das IDC prognostiziert für die nächsten 24 Monate Investitionen in Hardware, Software und IT-Services in Höhe von fast 5 Mrd. USD.