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Visa investiert in fintech start-up Paidy

Das japanische Start-Up-Unternehmen Paidy gab bekannt, dass es eine Investition von Visa erhält, um neue digitale Zahlungserfahrungen in Japan zu entwickeln. Die Investition von unbekannter Höhe ist Teil der Finanzierung der Serie C des Unternehmens.

Das Start-up gibt an, dass 40% der jährlichen Ausgaben von 16,5 JPY (148 Milliarden USD) für E-Commerce in bar bezahlt werden. Paidy's Post-Pay-Kreditlösung stellt sich als Alternative zu Barzahlungen dar, mit einem Konto, das an eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse gebunden ist. Um den Nutzern kreditkartenähnliche Funktionen anbieten zu können, steht eine Payback-Option mit monatlicher Abrechnung zur Verfügung.

Derzeit zählt Paidy 1,5 Millionen aktive Konten, mit dem Ziel, bis 2020 11 Millionen Konten zu erreichen, insbesondere durch die Integration des Dienstes in den Online-Verkaufsprozess großer Einzelhändler, wird die Online-Publikation fortgesetzt.

Paidy erhielt zuvor Investitionen von Itochu Corporation, Goldman Sachs, Eight Roads (dem Investmentarm von Fidelity), SBI Holdings, SBI's FinTech Business Innovation LPS, Arbor Ventures und SIG Asia.

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.