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Stripe bietet nun Zahlungen am POS

Das in San Francisco ansässige Unternehmen startet mit Stripe Terminal eingeführt, einen neuen Service für Zahlungen am POS.

Stripe Terminal von Verifone

Bild: Stripe

Anfang des Jahres hat Stripe das Start-up Index übernommen. Das Unternehmen hat eine POS-Software entwickelt, über die PIN-Pads eine Chipkarte in weniger als einer Sekunde lesen können.
Die Stripe-Lösung wurde für schnell wachsende Online-Unternehmen entwickelt, die Produkte und Dienstleistungen sowohl persönlich als auch online verkaufen. Marken wie Warby Parker und Glossier planen, das neue Produkt für POS Zahlungen zu verwenden, veröffentlicht Stripe. Stripe zielt nicht nur auf Verbraucherprodukte, sondern auch auf B2B-Softwareplattformen, bei denen die eigenen Kunden Ladengeschäfte betreiben. Mindbody, die Software für Wellness-Unternehmen wie Yoga-Studios und Spas herstellt, wird ein Kunde von Stripe sein.

Das Stripe-Terminal soll es den Händlern ermöglichen, den Kassenbildschirm bzw. das was die Kunden auf dem Bildschirm sehen, individuell anzupassen. Die Omnichannel-Plattform wurde entwickelt, um alle Kassensysteme von einem Online-Konto aus zu verwalten. Stripe arbeitet mit Unternehmen wie Verifone zusammen, um Kassensysteme zu verkaufen, die mit dem Zahlungsservice kompatibel sind.

Anfang 2018 startete das Unternehmen Stripe Issuing, eine Plattform zum Erstellen, Verteilen und Verwalten von physischen und virtuellen Karten über APIs.

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.