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Statt PayPal: 5 alternative Payment-Dienstleister

 

Das Online-Bezahlsystem PayPal gilt als wichtigster Payment-Anbieter weltweit. Der bekannte Zahlungsdienst für Online-Transaktionen überzeugt zahlreiche Kunden durch die sichere und bequeme Handhabung, doch auch andere Payment-Dienstleister bieten vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Von Amazon Payments bis Stripe - hier finden Sie fünf Alternativen zu PayPal.

Amazon Payments

Mit der Online-Bezahlfunktion Amazon Payments - auch “Bezahlen über Amazon” oder im Englischen “Checkout by Amazon” genannt - können Kunden mit Ihrem Amazon-Konto auch in Onlineshops bezahlen, die nicht zu Amazon gehören. DIe Nutzung erfolgt wahlweise mittels Kreditkarte oder per Lastschrift. Der Pluspunkt besteht einerseits darin, dass Zahlungsdaten bei dieser Bezahlmethode nicht offengelegt werden müssen und andererseits darin, dass der Dienst für Kunden kostenlos ist. Seit April 2011 steht dieser Onlinedienst von Amazon bei deutschen Händlern zur Verfügung, wobei den Händlern pro Transaktion eine Gebühr verrechnet wird.

Apple Pay

Apple Pay wurde in erster Linie für Mobile Payment vor Ort als elektronischer Geldbeutel entwickelt, bietet jedoch auch die Möglichkeit, Käufe innerhalb von Apps zu bezahlen. Dazu muss die App mit Apple Pay ausgestattet sein - das gilt zum Beispiel für die Anwendungen von Kickstarter, Airbnb, Instacart und Starbucks. Apple behält 0,15 Prozent jeder Transaktion ein. Apple Pay dürfte also für viele Kunden nicht nur im Bereich des Mobile Payment attraktiv sein, sondern auch eine echte Alternative zu PayPal darstellen. Allerdings müssen sich die deutschen Apple-Kunden noch etwas gedulden: Bisher ist Apple Pay ausschließlich in den USA verfügbar.

Android Pay

Und auch Apples Konkurrent Google hat mit Android Pay seinen eigenen Bezahldienst lanciert. Dieser ist ebenfalls vor allem als Mobile-Payment-Feature konzipiert und soll einfaches und unkompliziertes Bezahlen per Smartphone im Laden ermöglichen. Auch In-App-Zahlungen sind mit Android Pay möglich. Dazu muss der Drittanbieter die Android-Pay-Funktion einbauen. Hat der Kunde ein Mal seine Zahlungsinformationen eingegeben, ist danach das Bezahlen innerhalb der App mit nur einem Klick möglich. Im Fall von Transaktionen, die auf einer Kreditkarte basieren, berechnet Android Pay keine Gebühren. Doch auch bei Android Pay gilt: Diese Payment-Dienstleistung gibt es bislang ausschließlich in den USA.

Skrill

Skrill ist ein Online-Bezahldienst, der ähnlich wie PayPal funktioniert und vor allem bei Internet-Auktionen gerne zum Einsatz kommt. Senden und Empfangen von Geld ist bei Skrill mittels E-Mail-Adresse möglich - das System orientiert sich demnach an PayPal. Bei Geldeingängen werden keine Kosten verbucht, bei Geldausgängen muss der Sender ein Entgelt in Höhe von 1 %, maximal 10,00 Euro, bezahlen. Eine Besonderheit stellt die Skrill PrePaid-MasterCard dar, die Kunden einen direkten Zugriff auf das Online-Guthaben ermöglicht. Die Karte kann aufgeladen werden und direkt bei einem Online-Einkauf zur Anwendung kommen.

Stripe

In den USA ist Stripe längst ein starker Konkurrent von PayPal. Flexibel, günstig und einfach zu bedienen - das Onlinebezahlsystem Stripe überzeugt Anwender in vielerlei Hinsicht. Keine Einrichtungsgebühr oder monatlich fällige Beiträge sind zu entrichten, was offensichtlich auch Investoren begeistert. Denn Stripe hat bisher bereits etwa 300 Millionen US-Dollar an Unterstützung erhalten, nicht zuletzt von den PayPal-Urgesteinen Elon Musk und Peter Thiel. Eine Stripe-Transaktion kostet maximal 2,9 Prozent des Geldwertes zuzüglich 30 Cent.

 

Quelle:

  • http://t3n.de/news/paypal-alternativen-2-499338/