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Slowenien Krypto-Ambition: Die weltweit erste "Bitcoin City"

Eines der kleinsten europäischen Länder denkt groß. Das größte Einkaufszentrum des Landes, auch bekannt als BTC City, möchte nun Kryptowährungen akzeptieren.

Jedes Ladengeschäft im Einkaufszentrum akzeptiert Kryptowährungen und arbeitet mit der Blockchain-Technologie. Der 475 000 Quadratmeter große Komplex in der Hauptstadt Ljubljana beherbergt über 500 Einzelhandelsgeschäfte. Das Fintech-Startup Eligma führt den neuen Bitcoin-Ansatz für das Center an.

Das Kryptowährungs-Transaktionssystem Elipay wird in mehreren Geschäften installiert. Außerdem werden in den Gebäuden mehrere Einweg-Kryptowährungsautomaten aufgestellt. Daneben gibt es einen Blockchain Thing Tank und Krypto-Mining-Anlage, die als größte Anlage in Slowenien gilt.

Als Ministerpräsident Miro Cerar kürzlich das Einkaufszentrum besuchte, wurde ihm eine Tasse Kaffee serviert wurde, gekauft von Staatssekretär Tadej Slapnik mit Kryptowährung. "Ziel seines Besuchs war es, die internationale Konferenz Beyond 4.0 zu eröffnen, die der digitalen Gesellschaft und der Blockchain gewidmet ist und die neue Bitcoin City kennenzulernen", sagte BTC City.

Führungskräfte der BTC City äußerten in einem Interview mit dem Bitcoin Magazine ihre Hoffnung, dass die Bitcoin City neue Unternehmen fördern wird, die Kryptowährungen in den Mainstream-Bereich bringen und weitere Blockchain-Entwicklungen anführen.

Bild: Eligma

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.