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SIX launcht neues mobiles Bezahlterminal

SIX Payment Services hat mPRIME vorgestellt, ein neues mobiles Endgerät, das den bargeldlosen Zahlungsverkehr von Händlern rationalisiert.

Händler haben die Möglichkeit, Kartenzahlungen über ihr Mobilgerät, ein Tablet oder ein iOS / Android-Smartphone zu verarbeiten. Die für Android und iOS angebotene App steht zum kostenlosen Download bereit.

mPRIME ist mit allen gängigen Kredit- und Debitkarten kompatibel, einschließlich: Visa, VPAY, MasterCard, Maestro, American Express, PostFinance, Diners Club, Discover, UnionPay und JCB. Kontaktlose Zahlungen über Nahfeldkommunikation (NFC) können ebenfalls akzeptiert werden. Zusätzlich wird eine Währungsumrechnung (DDC) bereitgestellt. Aktuelle PCI-Zertifizierungen sind enthalten.

SIX mPRIME Geräte

Das Gerät ist in zwei Varianten erhältlich. Die mPRIME APP AUTONOM ist die Einstiegsversion und bietet eine kostengünstige Lösung, die mit Tablets oder Smartphones kompatibel ist. Das als integrierte POS-Lösung beschriebene mPRIME PINPAD kann über die SIX TIM-Schnittstelle an bestehende Kassensysteme angebunden werden und bietet optional einen Barcodescanner. Die Geräte können gemietet oder gekauft werden.

Derzeit sind die mobilen Bezahlterminals von mPRIME nur in der Schweiz verfügbar. SIX plant seine Lösung im Frühjahr 2018 in Luxemburg und Österreich zu veröffentlichen.

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.