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Paris Saint-Germain startet sein eigenes Krypto

Der Fußballclub Paris Saint-Germain (PSG) möchte eine eigene Kryptowährung ausgeben, um die Teilnahme von Fans weltweit zu fördern.

Die entsprechenden Tokens könnten bereits im Frühjahr 2019 ausgegeben werden. Damit wäre PSG möglicherweise der erste Fußballclub überhaupt, der Kryptowährungen ausgibt. Das Blockchain-Startup Socios mit Sitz in Malta soll die technologische Basis für das Fan-Token-Angebot liefern. PSG kündigte eine mehrjährige Partnerschaft mit Socios an.

Marc Armstrong, der Chief Partner Officer des Clubs, kommentierte: "Paris Saint-Germain ist entschlossen, die Möglichkeiten der Kryptowährung zu nutzen. Diese revolutionäre Technologie wird einen wichtigen Einfluss auf die Geschäftsstrategie des Clubs und die Art und Weise, wie wir mit unserer Fangemeinde interagieren, haben."

Die Kryptowährung erlaubt es Fans, die Token besitzen, zu wählen und sich bei weniger strategischen Angelegenheiten mit zu entscheiden, wie zum Beispiel bei der Auswahl von Mannschaftstrikots oder den Gegner in Freundschaftsspielen. Durch die Nutzung der Blockchaintechnologie hofft der Fussballclub, den Umfrageprozess sicherer und transparenter zu machen. Der Token-Besitz wird den Fans außerdem Zugang zu exklusiveren Angeboten geben, wie zum Beispiel Treffen mit Spielern oder Teilnahme an bestimmten Spielen.

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.