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Neues chinesisch-österreichisches Handelsabkommen

Ein neues chinesisch-österreichisches Abkommen soll die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch für grenzüberschreitenden E-Commerce beider Länder stärken.

Margarete Schramböck, Bundesministerin für digitale und wirtschaftliche Angelegenheiten, ist derzeit in Peking zu einem Staatsbesuch unterwegs, um österreichischen Online-Unternehmen den Weg in den chinesischen Markt zu ebnen. In den letzten Tagen wurde die Ministerin bei Alibaba und Huawei begrüßt. Es fand ein Austausch über aktuelle Trends und E-Commerce stattfand.

"Dies ist eine Chance für österreichische Unternehmen, mit Qualität und Innovation ‚made in Austria‘ punkten zu können. Gleichzeitig wollen wir den Standort Österreich stärker in den Fokus unserer chinesischen Partner rücken und gezielt Unternehmensverlagerungen nach Österreich vorantreiben", sagte Schramböck.

Die Vereinbarung soll vor allem den österreichischen KMUs zugutekommen, indem Kontakte zu den großen chinesischen E-Commerce Unternehmen erleichtert und der Markteintritt in China beschleunigt wird.

Der Import und Export von Qualitätsprodukten und -dienstleistungen über E-Commerce-Plattformen soll überdies unterstützt werden. "China ist mit Abstand der wichtigste Handelspartner Österreichs in Asien und nach den USA der zweitwichtigste Handelspartner in Übersee. Seit 2008 haben sich die österreichischen Exporte auf einen neuen Rekordwert von rund 3,7 Milliarden Euro verdoppelt. Dies verdeutlicht das Marktpotenzial, das China österreichischen Unternehmen bietet", sagte Frau Schramböck.

Die Wirtschaftsministerin plant ihren nächsten offiziellen Besuch in China im Herbst, um an der größten Einkaufsmesse des Landes mit 150 000 Firmenvertretern teilzunehmen.

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.