PaylobbyNewsTrends › Nasdaq setzt auf Krypto-Währungen

Nasdaq setzt auf Krypto-Währungen

Nasdaq Stock Market, eine der wichtigsten Börsen in den Vereinigten Staaten, hat seine Unterstützung von Bitcoin, Litecoin und Stellar Krypto-Währungen angekündigt. Dies ist die erste Auswirkung auf den virtuellen Währungsmarkt.

Das Stellar Network wurde gegründet und entwickelt, um Finanzinstituten und Privatpersonen die Möglichkeit zu geben, weltweite grenzüberschreitende Überweisungen durchzuführen. Diese hybride Blockchain wird als Open Source vertrieben. Es ist eine der ersten Krypto-Währungen, die von der Nasdaq unterstützt wird, die erwartet, dass eine Partnerschaft mit Unternehmen wie IBM ihr potenzielles Wachstum sichern könnte.

Litecoin hat kürzlich angekündigt, dass es als blockchainübergreifende dezentrale Anwendung fungieren wird. Hier erkannte die Nasdaq das zukünftige Potential dieser Kryptowährung, da sie, wie auch andere Kryptowährungen, weiter wachsen, Werte aggregieren und genutzt werden können. Als Kryptowährung ist sie bereits für schnelle und kostengünstige Transaktionen bekannt. Im Gegensatz zu vielen Krypto-Währungen zielt Litecoin nicht darauf ab, "das nächste Bitcoin" zu werden, sondern sie zu ergänzen.

Durch die Implementierung der Lightning Network (LN) Skalierungslösung wird Bitcoin in der Lage sein, die Transaktionszeiten und -gebühren drastisch zu reduzieren, fast auf Null. Es wird erwartet, dass diese Implementierung die Zahl der Nutzer erhöhen wird, da sie weitere Datenschutzfunktionen unterstützt.

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.