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Mexikanischer E-Commerce profitiert von Handelsabkommen mit den USA

Mexiko und die Vereinigten Staaten haben sich erfolgreich auf eine Verlängerung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens geeinigt, da die Gespräche mit Kanada eingestellt wurden.

Die aktuelle Version des Handelsabkommens mit der amerikanischen Regierung würde den Wert von Waren, die bei der Einfuhr von Steuern befreit sind, verdoppeln, was den mexikanischen E-Commerce erheblich ankurbeln könnte. Die Mindestschwelle für zollfreie Sendungen würde ebenfalls auf 100 USD verdoppelt, was den Expressdienstleistern und Online-Einzelhändlern Vorteile bringen würde.

Das neue Handelsabkommen soll die Attraktivität internationaler Marktplätze erhöhen, da mehr amerikanische Produkte an mexikanische Kunden verkauft werden. "Die Senkung der Handelsbarrieren ist entscheidend für die Schaffung von mehr Zugang zu Waren für Käufer auf globaler Basis", sagte Mike Dabbs, Senior Director of Government Relations for the Americas bei eBay, in einer Erklärung.

Der Online-Markt in Mexiko, der zweitgrößten Volkswirtschaft Lateinamerikas, wird nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Euromonitor International im Jahr 2018 voraussichtlich 7 Milliarden US-Dollar erreichen, obwohl dieser Wert nur einen kleinen Teil des gesamten Einzelhandelsumsatzes ausmacht. Im derzeitigen Kontext wird sich der mexikanische E-Commerce-Markt bis 2022 auf 14 Mrd. USD verdoppeln.