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Mastercard nutzt Blockchain zum Schutz von Kundendaten

Mastercard hat ein neues Patent angemeldet, mit dem durch Nutzung der Blockchain-Technologie Kundendaten besser geschützt werden sollen.

In einer vom US-Patent- und Markenamt veröffentlichten offiziellen Anmeldung wir der Ansatz von Mastercard näher beschrieben: mit Hilfe einer semi-privaten oder privaten Blockchain Identitätsdaten von Nutzern empfangen und gespeichert werden. "Die Verwendung einer Blockchain für die Speicherung von Identitäts- und Berechtigungsdaten stellt sicher, dass die Speicherung unveränderlich ist und eine genaue Verifizierung der Daten möglich ist. Dies kann auch die Herstellung solcher Daten verhindern", beschreibt es Mastercard.

Für jede Einheit wird eine neue Datei mit einem Public Key und einem geographischen Zuständigkeitsbereich erzeugt. Die untergeordneten Einheiten erhalten von einer übergeordneten Einheit eine digitale Signatur. Anschließend erzeugt ein Hashing-Modul des Servers für jede Einheit einen Identitätswert und einen Block mit einem Zeitstempel und einem Datensatz des zuletzt zur Blockchain hinzugefügten Blocks. Identitätsdaten könnten beispielsweise einen "Namen, eine Adresse oder Steueridentifikationsnummer" enthalten.

Im Gegensatz zu einer Public Blockchain soll das von Mastercard vorgeschlagene Netzwerk nur an bestimmten Nodes das Einspeisen von Daten ermöglichen. Nur diese autorisierten Nodes können die Identitätsinformationen innerhalb des Systems aktualisieren. Damit könnte das System laut Mastercard möglicherweise andere Identitätsnachweise, die leichter herzustellen und anfälliger für Ungenauigkeiten sind, ersetzen.

Mastercard hat angekündigt, seine Präsenz in Irland mit der Einstellung von 175 neuen Mitarbeitern, darunter Blockchain-Spezialisten, auszubauen.