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Japan und Schweiz wollen im Fintech Bereich stärker zusammenarbeiten

Die japanische Financial Services Agency (FSA) hat mit der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA beschlossen, im Fintech Bereich stärker zu kooperieren. In den sogenannten „Letters for Cooperation Framework for FinTech“ wird ein Rahmen für die künftige Zusammenarbeit vorschlagen, ohne dass dieser bereits rechtlich bindend ist.

Japan und Schweiz wollen im Fintec Bereich stärker zusammenarbeiten.

Bild: japanische Financial Services Agency (FSA)

Der Kooperationsrahmen erkennt den globalen Charakter von Innovationen bei Finanzdienstleistungen an und beabsichtigt, den Austausch von Informationen über den FinTech-Sektor zwischen beiden Ländern zu verbessern.

Der in den Letters beschriebene Rahmen soll die Vermittlung von innovativen Finanzdienstleistungen durch die Behörden erleichtern und Informationen über Innovationen in den jeweiligen Märkten teilen und nutzen. Die Bereitstellung eines Rahmens für die Zusammenarbeit vereinfache den Eintritt in den anderen Markt und die Erbringung von Finanzdienstleistungen in der anderen Rechtsordnung.

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.