PaylobbyNewsPayment Provider/ Payment Gateway › Ingenico übernimmt neuseeländischen Zahlungsdienstleister Paymark

Ingenico übernimmt neuseeländischen Zahlungsdienstleister Paymark

Die Ingenico Group gab am 17. Januar die Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Übernahme von Paymark, einem führenden neuseeländischen Zahlungsnetzwerk, für eine globale Gegenleistung von NZD 190 Millionen (USD 137 Millionen) bekannt.

Paymark mit Sitz in Auckland wickelt für sein Netzwerk von mehr als 80.000 Händlern jährlich über 1 Milliarde Transaktionen ab.

Ingenico wird seine Präsenz im pazifischen Raum verstärken. "Aufbauend auf der jüngsten Akquisition von Bambora wird Ingenico nun in der Lage sein, sein Angebot in Neuseeland zu erweitern und Dienstleistungen und Lösungen in allen Bereichen des Zahlungsverkehrs für kleine und große Unternehmen sowie Finanzinstitute anzubieten", sagte Dominic White, VP Pacific Region der Ingenico Group. Das Unternehmen freut sich darauf, ein komplettes Omnichannel-Angebot anbieten zu können, das POS- und Terminal-Management, In-Store- und Online-Verarbeitungsmöglichkeiten sowie Mehrwertdienste wie Analytik und Loyalität gegenüber Kiwi-Einzelhändlern und Finanzinstituten umfasst.

Das Closing wird für das zweite Quartal 2018 erwartet. Paymark wird in die Business Unit Banks & Acquirers integriert.

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.