PaylobbyNewsTrends › Hewlett Packard plant im Jahr 2018 ein Blockchain-Produkt einzuführen

Hewlett Packard plant im Jahr 2018 ein Blockchain-Produkt einzuführen

Das amerikanische multinationale Informationstechnologieunternehmen Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat für Anfang nächsten Jahres die Einführung eines neuen Blockchain-Service für Unternehmen angekündigt. Es wird das erste Produkt der HPE Mission Critical Blockchain Familie sein.

Das neue Blockchain-Produkt basiert auf der Corda-Plattform von R3. HPE und R3 haben ihre Partnerschaft letzten Juni veröffentlicht. Während ein offizieller kommerzieller Veröffentlichungstermin noch nicht bekannt gegeben wurde, wären einige Versionen bereits privat an Finanzdienstleistungsunternehmen verkauft worden, so Fortune. Das Produkt wird als eine Erweiterung seiner Cloud-basierten Dienste präsentiert, eine erste von mehreren Produkten mit Blockchain.

"Unternehmen, die sich für Blockchain interessieren, erkennen, dass öffentliche Clouds nicht immer ihre nicht-funktionalen Anforderungen erfüllen", sagte Raphael Davison, Worldwide Director für Blockchain, HPE. "Bei der Skalierung erkennen sie, dass für unternehmenskritische Prozesse On-Premise-Infrastruktur Teil der Mischung aus traditioneller IT, privater und öffentlicher Cloud sein muss, die benötigt wird, um die Anforderungen von Blockchain-Workloads der Enterprise-Klasse zu erfüllen.“

Das Unternehmen Hewlett Packard Enterprise wurde 2015 als Teil der sich spaltenden Firma Hewlett-Packard gegründet.

 

Bild: HPE Press release

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.