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H & M und Klarna modernisieren das Einkaufserlebnis

H&M und Klarna intensivieren ihre Zusammenarbeit, in dem sich die H&M Gruppe an Klarna beteiligt. Ziel ist es, ein personalisiertes und ansprechendes Einkaufs- und Zahlungserlebnis zu implementieren, unabhängig davon, wo, wann und wie Kunden einkaufen.

Durch die Partnerschaft wird ein neues digitales Loyalty- und Zahlungsprogramm beim H&M Club entwickelt, ein Omnichannel-Zahlungsangebot angeboten und der Retourenprozess vereinfacht.

Sebastian Siemiatkowski, CEO und Mitbegründer von Klarna, sagte: "Der Einzelhandel verändert sich, und die Zukunft des Modehandels ist High-Tech, der Kunden mit High Touch-Erwartungen zur Verfügung steht. [...] Kunden werden unnötige Komplexität nicht verzeihen, ebenso wenig wie wenn sie bemerken, dass der Einzelhandel das verfügbare Kundenwissen nicht nutzt, um den Einkauf intelligent, persönlich und einfach zu gestalten. [...] Gemeinsam haben wir an einer einzigartigen Lösung für Laden- und Onlinegeschäft gearbeitet, die die Kunden begeistern wird, Wert bringt und Loyalität aufbaut."

Daniel Claesson, Leiter Business Development der H&M-Gruppe, sagte: "[...] Wir wollen es den Kunden ermöglichen, sich frei zwischen den verschiedenen Kanälen zu bewegen und zu entscheiden, wie sie einkaufen und unser Angebot online und im Ladengeschäft erleben wollen Die Partnerschaft bietet uns maßgeschneiderte Zahlungslösungen für unsere Kunden und trägt den sich entwickelnden Einkaufsmustern und -bedürfnissen Rechnung. Das beinhaltet auch die Möglichkeit, "vor dem Kauf zu testen", die heute für den Online-Mode-Einzelhandel sehr relevant ist, ebenso wie die Option direkt über die H&M-App im Laden oder online zu bezahlen ."

Klarna‘s technologische Plattform ermöglicht Zahlungen im Laden, mobil und online sowie vereinfachte Lieferungen über alle H&M-Kanäle hinweg. Alle Dienstleistungen werden in die H&M App und den H&M Club integriert.

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.