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Feiertags-Lieferrhythmus

Die Weihnachtszeit, die sich über November und Dezember erstreckt, ist die geschäftigste Zeit des Jahres für den Einzelhandel, insbesondere für E-Commerce-Händler. Es wird erwartet, dass in diesem Jahr die bisherigen Umsatzrekorde übertroffen werden, was auf ein höheres Versandvolumen für lokale Post- und Zustelldienste hinweist.

Amazon meldete eine Rekordzahl von Online-Einkäufen von Black Friday bis Cyber Monday mit Bestellungen von 18 Millionen Verbrauchern weltweit.

In den Vereinigten Staaten erwartet USPS, dass über die Feiertage mehr als 900 Millionen Pakete und fast 15 Milliarden Stück Post zugestellt werden. Die Woche vom 17. bis 23. Dezember wird voraussichtlich die arbeitsreichste Woche sein, in der fast drei Milliarden Exemplare First-Class-Post verarbeitet und zugestellt werden.
DPD erwartet einen Anstieg des Paketvolumens um 20% und erreicht am 22. Dezember einen Höchststand von 8 Millionen Paketen.

Jedes Jahr stellen Post- und Zustelldienste Saisonarbeiter ein, die ihnen helfen, den gestiegenen Paketfluss zu bewältigen. UPS, der weltweit größte Paketzusteller, kündigte im September an, dass er 100.000 neue Zustellfahrer einstellen will, 5% mehr als im letzten Jahr, um sicherzustellen, dass die Online-Bestellungen pünktlich eintreffen. FedEx stellt auch etwa 55.000 Arbeiter für die Saison ein, 10% mehr als im letzten Jahr. In den Vereinigten Staaten stellte Amazon Tausende von eigenen saisonalen Vollzeitfahrern in den USA ein, um Pakete von ihren Fulfillment-Centern direkt an die Kunden zu liefern. Zum ersten Mal wird Amazon die Fahrer direkt verwalten, die Löhne festlegen, Lieferfahrzeuge zur Verfügung stellen und Routen planen.

Post- und Zustelldienste haben die empfohlenen Feiertagsversandfristen veröffentlicht, um den Kunden zu ermöglichen, dass ihre Pakete pünktlich ankommen.

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.