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Eine einheitliche digitale Identitätsplattform für Schweizer Konsumenten

Neun große Unternehmen arbeiten Hand in Hand, um Schweizer Konsumenten eine einheitliche digitale Identität für Online-Transaktionen zu ermöglichen.

UBS, Credit Suisse, Swisscom, die Schweizerische Post, der Börsenbetreiber SIX, Raiffeisen, die Schweizerischen Bundesbahnen, die Zürcher Kantonalbank und die Mobiliarversicherung planen für 2018 die Gründung eines Joint Ventures. Die Plattform ermöglicht Nutzern, ähnlich wie in Schweden, Norwegen und Dänemark, ein einziges Login-Profil zu verwenden, um in Geschäften zu bestellen, Zugtickets zu kaufen oder Bankgeschäfte zu tätigen.

In der Pressemitteilung heißt es: "Eine "SwissID" ermöglicht es Schweizerinnen und Schweizern, sicher durch eine zunehmend digitale Welt zu navigieren und Online-Dienste einfacher zu nutzen. Datenschutz hat höchste Priorität: Die Kontrolle über die Art der Datenverwendung liegt immer beim Nutzer und der Datenschutz ist jederzeit gewährleistet."

Die Regierung der Schweiz wird an dem Projekt mitarbeiten, indem sie die Identität der Kunden bestätigt. Eine neue Gesetzgebung, die bis Mitte 2018 eingeführt werden soll, wird das neue digitale ID-System erleichtern.

Der Kundenstamm der Partner umfasst zusammen drei Viertel der Schweizer Bevölkerung. Mehrere Millionen Schweizer Franken sollen in das Projekt investiert werden.