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Das Vereinigte Königreich könnte das Glücksspiel mit Kreditkarten verbieten

Die britische Regierung kündigte an, dass sie ein Verbot der Verwendung von Kreditkarten beim Glücksspiel in Betracht zieht.

Die Glücksspielkommission wird im Februar 2019 eine Sondierung zu diesem Thema durchführen und hinzufügen, dass laut The Guardian Reports eine Verordnung folgen könnte. Der Schritt ist Teil der Bemühungen der Regierung, Süchtigen zu helfen, sich aus den Glücksspielen zurückzuziehen.

Die Regierung begrüßt Initiativen von Banken, darunter Barclays, Lloyds, Santander und die Royal Bank of Scotland, die es den Kunden ermöglichen, Glücksspiele über ihre mobilen Apps abzuschalten.

Die Einführung von GamStop, dem brancheneigenen Programm, war für Ende 2017 vorgesehen, wurde aber aufgrund der Besorgnis der Glücksspielkommission verzögert, dass den Nutzern weiterhin Werbematerial zugesandt werden könnte, das sie zum Wetten auffordert.

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.