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Concardis erhält E-Geld-Lizenz von der BaFin

Der Artikel in Kürze

Bereits im Juli dieses Jahres erhielt Concardis die Zulassung zum E-Geld Institut. Diese Kompetenz kommt etwa bei Prepaid-Karten, Wallet-Lösungen und anspruchsvollen Loyalty- Programme zum Einsatz. In Deutschland verfügt bisher nur eine Handvoll Unternehmen über die dafür erforderliche BaFin-Lizenz.


Zulassung in nur vier Monaten


In zügigen vier Monaten hat der Paymentdienstleister Concardis von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Zulassung zum E-Geld Institut erhalten und erweitert so seine Fähigkeiten als Finanzdienstleister. Concardis ist jetzt in der Lage auch Produkte zu realisieren, die auf der Speicherung von Geldbeträgen auf elektronischen Trägermedien basieren.


Dynamik in der Payment-Branche


Vor allem in den letzten Jahren hat die Payment-Branche eine große Dynamik angenommen. Der Online-Handel boomt, die Geldtransfer per Smartphone wird immer attraktiver und die Bevölkerung zeigt sich offener gegenüber neuer Payment-Lösungen. Hinzu kommt, dass fast tagtäglich neue Payment-Solutions auf dem Markt präsentiert werden, die das Geschäft am stationären und virtuellen Point of Sale befeuern.


”In diesem Umfeld ist es wichtig, dass man seinen Kunden aus dem Handels- und Dienstleistungsbereich neue Services am POS ermöglicht“, erläutert Marcus W. Mosen, CEO von Concardis, die Hintergründe, warum sein Unternehmen die Zulassung beantragt hat.


Neuer Spielraum für Kunden


Besonders für große Handelsunternehmen könnte die neue E-Money-Funktion interessant sein. Mit der erhaltenen E-Geld-Lizenz schafft Concardis jedoch auch für andere Kunden aus allen Branchen neue Spielräume und ermöglicht die Entwicklung von attraktiven Mehrwertleistungen am Point of Sale.
“Mobile Payment ist gerade dabei, das Smartphone an den POS zu bringen. Die Bezahlfunktion ist damit eingebettet in die ganzen Lifestyle-Anwendungen des Nutzers. Das ist eine riesige Chance für innovative Händler und Dienstleister, mit neuen Services Teil dieser Lifestyle-Anwendungen zu werden.” so Marcus W. Mosen, CEO von Concardis.


Vom Kreditkarten-Acquirer zum Payment-Anbieter


Concardis hat den Sprung vom klassischen Kreditkarten-Acquirer zum Payment-Anbieter geschafft. Das breit aufgestellte Sortiment, das Concardis seinen Kunden bietet, unterstützt Händler und Dienstleister in allen Bereichen des bargeldlosen Bezahlens. Ob Payment-Lösungen für Kredit- und Debitkarten, Kartenterminals, alternative Zahlungsmethoden, kontaktlose Zahlverfahren oder PSP-Services - Concardis hat für den stationären Handel genauso wie für den Bereich E- und M-Commerce und auch für Handels- und Dienstleistungsunternehmen das richtige Angebot.
Das Unternehmen aus Eschborn besteht unter dem Namen Concardis seit dem Jahr 2003. Leistungen als Payment-Service-Provider werden unter dem Namen Concardis Payengine angeboten.


Quellen:

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.