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Chinas grenzüberschreitender E-Commerce soll bis 2018 1,32 Billionen US-Dollar erreichen

Laut dem chinesischen Cross-Border E-Commerce Index wird der Wert des Import- und Export-E-Commerce des Landes bis 2018 auf 1,32 Billionen US-Dollar geschätzt. Diese Prognose umfasst sowohl Retail- als auch Business-to-Business-Transaktionen. Zum Vergleich: Der Wert des chinesischen grenzüberschreitenden E-Commerce lag 2016 bei 1,01 Billionen US-Dollar, was einem Anstieg von 31,6 Prozent gegenüber 2015 entspricht.

Der Index weist auch einen Generationsunterschied auf. Die jüngere Generation treibt den E-Commerce-Boom voran, denn 59 Prozent der grenzüberschreitenden Bestellungen gehen auf das Konto der in den 80er Jahren geborenen Menschen. Zum Vergleich: Auf die in den 1990er Jahren Geborenen entfielen 23 Prozent der Aufträge, auf die in den 1970er Jahren Geborenen 14,4 Prozent.

Der typische E-Commerce-Shopper ist hochgebildet, arbeitet in großen Unternehmen und hat Kinder.

Zu den meistverkauften Waren in den Jahren 2016 und 2017 gehörten Kosmetika, Baby-Produkte, Schuhe, Kleidung, Gesundheitsprodukte, Accessoires und Koffer. Die Top-Städte, in denen Kunden den grenzüberschreitenden E-Commerce bevorzugen, sind Shanghai, Peking und Hangzhou. Die drei Städte stellen für 25,8 Prozent der gesamten grenzüberschreitenden Käuferschaft die Heimat dar.

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.