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Black Friday – Prognosen und E-Commerce

Ferienzeit und Shopping gehen oft Hand in Hand. Periscope von McKinsey veröffentlichte gerade den Bericht "Black Friday 2017 Shopping Report: Consumer sentiment is riding high".

44% der Amerikaner und 81% der britischen Verbraucher erklärten, am Black Friday 2017 mehr kaufen zu wollen. 2016 waren es im Vergleich nur 26% der US-amerikanischen und 22% der britischen Einkäufer. 23% bzw. 30% % waren unentschieden. Überraschenderweise behaupten 37% der britischen Käufer und 25% der amerikanischen Käufer, das Shoppen am Black Friday mehr zu genießen. Exklusive saisonale Angebote, 37% in den USA und 31% in Großbritannien sowie erhebliche Rabatte, 36% und 48%, wurden oft von Käufern als Grund angeführt.

Da der E-Commerce immer beliebter wird, wird er wohl eine entscheidende Rolle im Black Friday Wahnsinn spielen. Periscope berichtet, dass 36% (US) und 31% (UK) der Verbraucher planen, ihr Black Friday-Shopping sowohl online als auch im Geschäft zu tätigen, was ein starker Anstieg gegenüber dem Vorjahr mit 18% und 11% ist. Online-Shopping wird meist über den PC, 35% (US) und 45% (UK), betrieben. Fast ein Drittel der Briten (30%) und mehr als ein Viertel der amerikanischen Befragten planen ihre Black Friday-Käufe am PC zu erledigen. Insgesamt bleibt das Ladengeschäft im Jahr 2017 populärer als sein digitales Gegenüber, bevorzugt von 28% der US- und 17% der britischen Käufer.

Über das Online-Shopping können 48% (UK) und 33% (US) der Verbraucher weitere Produktkategorien durchsuchen. Ein weiteres Anzeichen dafür, dass die Käufer vom diesjährigen Black Friday besonders begeistert sind, ist darin begründet, dass 36% der britischen und 27% der amerikanischen Käufer ein größeres Einkaufsbudget haben als letztes Jahr.

Bevorzugte Produktkategorien sind (USA und UK):
• Unterhaltungselektronik: 58% und 52%
• Kleidung: 54% und 52%
• Filme, Bücher und Musik: 33% (keine Daten für UK angegeben)
• Beauty und Kosmetik: (Keine Daten für USA angegeben) und 42% in Großbritannien
• Spielzeug: 32% und 35%
• Lebensmittel und Getränke: 10% und 20%

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.