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Black Friday: E-Commerce-Verkäufe erreichen neuen Rekordwert

Beim Black Friday 2017 wurde ein Rekordumsatz von 5 Milliarden USD im E-Commerce erzielt, verglichen mit 4,3 Milliarden USD im letzten Jahr, ist das ein Zuwachs von 16,9%.

Die Cyber Monday-Verkäufe betragen 6,59 Milliarden USD. Das macht es zum größten Online-Einkaufstag in der Geschichte der USA. Dies ist eine Steigerung von 16,8% gegenüber dem Vorjahr bedeuten.

Am schwarzen Freitag lag der durchschnittliche Bestellwert bei 145 USD. Kanadier gaben im Durchschnitt 157 USD aus, gefolgt von amerikanischen Kunden mit durchschnittlich 142 USD und britischen Kunden mit einem Durchschnittswert von 136 USD. Mobile Commerce erzielte 54,3% der Besuche und machte 36,9% des Umsatzes aus. Die Anzahl der Bestellungen ist um 12% höher als im Vorjahr.

Interessanterweise finden die meisten Online-Verkäufe am Cyber Monday in den letzten Stunden statt. Zum Beispiel wird zwischen 20:00 und 22:00 Uhr mehr Umsatz erzielt als an einem ganzen gewöhnlichen Tag im Durchschnitt und die Conversion-Rate erreichte in der letzten Stunde des Cyber Mondays das Vierfache des Jahresdurchschnitts.

Insgesamt wird für die Online-Feriensaison ein Umsatz von 107,4 Milliarden USD prognostiziert, ein Anstieg von 12,8% im Vergleich zu 2016. Große Einzelhändler erhalten die größten Bestellungen auf jedem Gerät, während kleine Einzelhändler die beste Conversion-Rate für Mobilgeräte haben.

Im November wurden täglich durchschnittlich 1,6 Milliarden US-Dollar für Online-Shopping ausgegeben, was einem Betrag von 44,2 Milliarden US-Dollar entspricht.

Der Bericht "Holiday Predictions" ist eine jährliche Veröffentlichung von Adobe Digital Insights. Die Adobe Marketing Cloud bietet Echtzeit-Daten und -Analysen von Aktivitäten auf Websites, sozialen Medien und Werbung an.

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.