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BancoEstado und SumUp: Mobile Kartenakzeptanz in Chile

Die neu gegründete Partnerschaft zwischen BancoEstado und SumUp zielt darauf ab, die Akzeptanz von mobilen Karten auf kleine chilenische Unternehmen auszudehnen. Die Anzahl der Kartenakzeptanzpunkte soll in den nächsten 3 Jahren auf 1,5 Millionen verdreifacht werden.

Teilnehmende Unternehmen können Kartenzahlungen jederzeit und überall akzeptieren. Es werden keine monatlichen Gebühren erhoben und es werden keine vertraglichen Verpflichtungen auferlegt. BancoEstado und SumUp werden unter der Marke Compraqui mit Hauptsitz in Santiago de Chile operieren.

Daniel Klein, CEO von SumUp, sagte in einer Pressemitteilung: "Dies ist ein Meilenstein für den kleinen Geschäftssektor in Chile. Mit dem einzigartigen Angebot von Compraqui kommt einer Innovation auf dem bestehenden Markt für Kartenakzeptanz. Dies steht für das starke Engagement jedes Unternehmens, den Geschäftsinhabern einen einfachen Zugang zur Kartenzahlungstechnologie zu ermöglichen, um letztendlich ihren Umsatz zu steigern." Er fügte hinzu: "Darüber hinaus ist BancoEstado mit über 10 Millionen ausgegebenen Karten der größte Kartenaussteller Chiles. Durch Compraqui werden wir die Anzahl der Kartenakzeptanzstellen im KMU-Sektor drastisch erhöhen und zu ihrer finanziellen Inklusion beitragen.

SumUp, ein mobiles Point-of-Sale-Unternehmen (mPOS), strebt eine stärkere Präsenz in Südamerika an. Das Unternehmen ist derzeit in 31 Ländern in Europa, den USA und Brasilien tätig.
BancoEstado, oder Banco del Estado de Chile, ist die einzige öffentliche Bank in Chile. Sie bietet Finanzdienstleistungen für Verbraucher und Unternehmen an und führt zudem alle Finanzaktivitäten der chilenischen Regierung durch.

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.