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Australien: Mobile Wallet Adoption boomt 2017

Nach den neuesten Daten der Australia and New Zealand Banking Group (ANZ) stieg das Volumen der Transaktionen mit Mobile Wallets im Dezember 2017 um 140% an.

Im Dezember 2017 wurden 3,9 Millionen Zahlungen über Mobile Wallets getätigt, verglichen mit 1,6 Millionen im Dezember 2016. ANZ-Kunden nutzten ihre Mobile Wallets 23% häufiger als im Durchschnitt der letzten drei Monate.

Dieser Trend ist vor allem auf die zunehmende Beliebtheit von Wearables zurückzuführen. Über 5000 Transaktionen wurden mit FitBit Pay und Garmin Pay durchgeführt. Smartphones und Wearables wurden in 4,5% aller ANZ-Transaktionen verwendet. Handytransaktionen haben sich im Vergleich zu den Kartentransaktionen über die Feiertage verdoppelt.

Laut Steve Price, Head of Everyday Banking and Payments, ANZ, spiegeln die Daten die wachsende Beliebtheit von bequemen Zahlungsmethoden wider und zeigen eine "starke Nachfrage der Verbraucher nach mehr Wahlmöglichkeiten bei der Zahlungsweise".

Die "Australia and New Zealand Banking Group" geht davon aus, dass die Nutzung von Mobile Wallets in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird. Auch weltweit erfreuen sich Mobile Wallets zunehmender Beliebtheit, was beweist, dass sich dieser Trend nicht nur auf Australien und Neuseeland beschränkt.

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.