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Auf dem Weg zu einer einheitlichen EU Krypto-Verordnung?

Bruegel, ein belgisches Wirtschaftsforschungsinstitut, schlägt vor, die Kryptowährung und die ICO-Regulierung innerhalb der Europäischen Union zu standardisieren.

Das Institut legte seinen Bericht im September 2018 dem Wirtschafts- und Finanzrat (Ecofin) in Wien vor, als die Wirtschafts- und Finanzminister im Rat die Chancen und Risiken der Kryptowährung sowie die Möglichkeit einer Regulierung diskutierten.

In diesem Bericht erwähnte Bruegel auch die Komplexität der Regulierung der Kryptowährung aufgrund ihrer dezentralisierten Natur. Das Institut schlug daher vor, die Organisationen wie z. B. Krypto-Plattformen und Krypto-Mining-Betreiber zu regulieren. Auch China habe kürzlich neue Vorschriften für Krypto-Mining-Betreiber eingeführt.

Eine umfassende EU Krypto-Verordnung wird von den EU-Behörden jedoch aufgrund ihrer geringen Auswirkungen auf die EU-Wirtschaft derzeit als unnötig erachtet. Da der Krypto-Handel in der Europäischen Union einen geringen Wert hat, wird er nicht als Risiko für die finanzielle Stabilität wahrgenommen. Dennoch erkennen die Minister das hohe Potenzial der Kryptowährung für illegale Aktivitäten wie Geldwäsche und Betrug.