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Anstieg der Betrugsversuche im Jahr 2017

Über zwei Drittel (67%) der Unternehmen haben in diesem Jahr immer ausgefeiltere Betrugsversuche über verschiedene sog. „Customer-not-present“- Kanäle hinnehmen müssen. Dieser Anstieg im Vergleich zu 42% im letzten Jahr war vor allem in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Versicherungen und E-Commerce zu beobachten.

Ein Anstieg von Mobile Betrug, angeführt von „device cloning“, ist auf 50% der Unternehmen zurückzuführen, die für den Jahresbetrugsbericht von IDology befragt wurden.


Die Herausforderung bei der Betrugsbekämpfung: Das Verschieben von Betrugstaktiken, die Komplexität der Identitätsprüfung, die Bekämpfung des zunehmenden Betrugs bei der synthetischen Identität.


Kriminelle haben von größeren Verstößen profitiert, wodurch ihnen mehr Identitätsdaten zur Verfügung gestellt wurden. 31% der befragten Unternehmen berichteten auch von einer Zunahme der synthetischen Betrugsidentität (SIF), einer Kombination aus realer und erfundener Identitätsinformation, die zur Schaffung einer neuen Identität verwendet wird. 58% von ihnen gaben an, "extrem" oder "sehr" besorgt darüber zu sein.


Die Verringerung des Risikos mögliche Kunden zu verlieren, wurde von 40% der Unternehmen als eine der größten Herausforderungen in Bezug auf Identitätsprüfung und Betrugsprävention angesehen. Die Menge der zugänglichen Daten, der ständig wechselnde Umgang mit Fraud, immer detailliertere Ansätze und die Notwendigkeit eines nahtlosen Kundenerlebnisses haben die moderne Identitätsüberprüfung zu einer äußerst komplexen Angelegenheit gemacht.