PaylobbyNewsE-Commerce › Amazon: Anpassungen am Gebührenmodell

Amazon: Anpassungen am Gebührenmodell

Der Artikel in Kürze

Amazon passt aufgrund steigender Lagerhaltungs-, Versand-, Transport- und Kundenservice-Kosten sein Gebührenmodell an. Betroffen sind Online-Händler, die den Amazon FBA-Service nutzen.

eBay hat seine Gebühren bereits angepasst - nun folgt auch Amazon. In Europa müssen Amazon-Nutzer von nun an mit erhöhten Preisen für das Fulfillment-by-Amazon-Programm (FBA) rechnen. Betroffen sind von dieser Anpassung die Märkte Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien. Relevant sind die Anpassungen für Online-Händler, welche den FBA-Service beanspruchen.

Versandgebühren für Standard- und Übergröße

Für alle Nicht-Medienprodukte in Standard- und Übergröße erhöhen sich mit dieser Anpassung die Versandgebühren. Dies gilt für Produkte, die national versandt werden genauso wie für Produkte, die im Europäischen Versandnetzwerk (EFN) verschickt werden sollen.

Lagergebühren auf den europäischen Marketplace-Websites

Außerdem steigen auf den europäischen Amazon Marketplace-Websites die monatlichen Lagergebühren. Um eine einheitliche Gebührenübersicht zu gewährleisten, werden entsprechend die Gebühren für die Länder Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland angeglichen.

Versandgebühren für Medienprodukte

Zum 1. August diesen Jahres werden zudem die Versandgebühren für Medienprodukte erhöht. Hier sind sowohl Artikel mit einbezogen, die innerhalb des Landes verschickt werden, als auch Artikel, die über EFN verschickt werden.

Bearbeitungsgebühr für Retouren

Weiter wird für bestimmte Produkte ab dem 23. Oktober außerdem eine Bearbeitungsgebühr für zurückgesendete Produkte fällig. Hierunter fallen Artikel der Kategorien “Bekleidung” und “Schuhe”. Ist Amazon selbst für den Grund der Rücksendung verantwortlich, wird diese Gebühr allerdings nicht berechnet.
Grund der Anpassung
Amazon nennt als Grund für die Preisanpassungen die steigenden Kosten für Lagerhaltung, Transport, Versand und Kundenservice.

 

Quelle:

http://www.internetworld.de/e-commerce/amazon/ab-heute-amazon-erhoeht-gebuehren-seines-fba-programms-1214040.html

Kontaktloses Bezahlen während Corona

Auch die internationalen Strategieberatung Oliver Wyman sieht COVID-19 als Katalysator für bargeldloses Zahlen. So könnte der Umsatz der Barzahlungen im Jahr 2025 bei etwa nur mehr 32 Prozent liegen. Denn die während der Corona-Pandemie geltenden Hygienemaßnahmen könnten einen gewissen Umgewöhnungseffekt der Bezahlmethoden mit sich bringen. Schon jetzt sprechen Händler von einem Anstieg von 65 Prozent wenn es um kontaktlose Bezahlung geht.  In den letzten Wochen wurde mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos durch­geführt. Dies gab die Deutsche Kredit­wirt­schaft (DK) gegen­über der Deutschen Presse Agentur bekannt. Im Dezember 2019 betrug der Anteil der kontaktlosen Zahlungen mit Girocards nur  35 Prozent.