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SEPA Lastschriftmandat und die Gebühren

Fällige Rechnungsbeträge im SEPA Raum einziehen

Der Begriff des SEPA-Lastschriftmandats ist meist jedem ein Begriff, doch kaum jemand kennt die genaue Definition. Daher lesen Sie in unserem Guide, was genau sich hinter einem SEPA Lastschriftmandat verbirgt. Grundsätzlich ermöglicht das SEPA-Lastschriftmandat einfaches und bequemes Einziehen von Rechnungsbeträgen innerhalb Deutschlands ebenso wie länderübergreifend innerhalb der SEPA-Teilnehmerstaaten– vorausgesetzt es liegt ein eben solches SEPA-Lastschriftmandat des Zahlungspflichtigen vor. Sepa ist die Abkürzung für den englischen Begriff Single Euro Payments Area und kann laut Definition im Deutschen als „einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum“ bezeichnet werden.

Das SEPA-Lastschriftmandat

Bevor ein Unternehmen das Geld eines Kunden einziehen kann, benötigt es ein SEPA-Lastschriftmandat. In dem Mandat gibt der Zahlungspflichtige seine Daten inklusive der IBAN Nummer ein. Bei länderübergreifenden Transaktionen ist auch die Angabe der BIC erforderlich. Im Mandat kann der Kunde ebenfalls festlegen, ob es sich um einmalige oder wiederkehrende Zahlungen handelt. Mit der Unterschrift ermächtigt der Kunde den Anbieter zum Einzug und gibt der angegebenen Bank, die Genehmigung zur Abbuchung.
Grundsätzlich gilt ein Lastschriftmandat unbefristet, kann jedoch jederzeit vom Kunden widerrufen werden.  Fall die letzte Zahlung über das Mandat länger als 36 Monate zurückliegt, wird erneut ein SEPA-Lastschriftmandat benötigt.

SEPA-Länder

Zum SEPA-Raum zählen die unten aufgeführten Länder. SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften müssen immer in EURO beauftragt werden, das heißt auch Länder, die eine andere Währung haben, können ein SEPA-Überweisung oder SEPA-Lastschrift nur in Euro transferieren.

SEPA Länder

SEPA Fristen und Fälligkeitsdatum 

Aufgrund eines festgelegten Fälligkeitsdatums haben sowohl der Kunde als auch das Unternehmen eine hohe Planungssicherheit. Der Kunde weiß, wann sein Konto belastet wird und das Unternehmen kann die Liquidität besser planen. Bei SEPA-Lastschriften wird zwischen der SEPA-Basis-Lastschrift und SEPA-Firmen-Lastschrift unterschieden.
Die SEPA-Basis-Lastschrift wird von Privatpersonen verwendet. Hier kann der Kunde innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen eine Rückerstattung veranlassen. 

SEPA für Unternehmen

Die SEPA-Firmen-Lastschrift wird von Unternehmen genutzt. Bei dieser Lastschrift entfällt der Erstattungsanspruch nach erfolgter Einlösung.

SEPA Lastschriftmandat Gebühren in Deutschland

Ein Unterschied zu der früheren Einzugsermächtigung stellen die anfallenden Kosten bei der Lastschriftrückgabe dar. Zum einen verlangt die sogenannte Zahlstelle einen Betrag, der abhängig von der ihr entstandenen Kosten. Die Inkassostelle stellt ebenfalls eine Rechnung entsprechend des Leistungsverzeichnisses. Das Unternehmen muss die Gesamtkosten begleichen und sich um die erneute Eintreibung des Rechnungsbetrages kümmern.

Gebühren für die Währungsumrechnung fallen nur an, wenn mindestens eines der Konten nicht in Euro geführt wird.

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