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Wie lassen sich Transaktionen im E-Commerce erhöhen?

Laut dem A.T. Kearney Global Retail E-Commerce Index gehört Deutschland, was Innovationspotenzial und Marktgröße angeht, zu den attraktivsten E-Commerce-Märkten weltweit. 2016 wurden rund 44 Milliarden Euro umgesetzt – das Jahr 2017 wurde auf ca. 48,7 Milliarden Euro geschätzt. Um am Erfolg zu partizipieren und Verkäufe anzukurbeln, spielt die Transaktionsrate eine wichtige Rolle. Händler setzen hohe Ressourcen ein, um ihre Besucherzahlen – sogenannte Visitors und Unique Visitors - zu steigern.

Was sich hinter Begriffen wie Visitors oder Unique Visitors verbirgt und welche Maßnahmen zu einer Erhöhung der Transaktionen führen können, lesen Sie in unserem Guide.

Was ist eine E-Commerce-Transaktion?

Unter einer E-Commerce Transaktion wird der Verkauf von Produkten und Dienstleistungen digitalem Wege verstanden. E-Commerce-Transaktionen können sowohl im B2B als auch im B2C durchgeführt werden.

Was sind Visitors?

Unter den Visitors wird die Anzahl der Personen verstanden, die in einem bestimmten Zeitraum eine Webseite besucht haben (mehrfache Besuche werden miteinbezogen).

Was sind Unique Visitor?

Diese Einheit zeigt auf wie viele Personen in einem Zeitraum die Webseite besucht haben (mehrfache Besuche einer Person werden nicht gezählt).

Eine Kennzahl, die häufig zu wenig Beachtung findet, ist die Conversionrate. Sie beschreibt die Anzahl an Kunden, die aus den Besucherzahlen resultieren. Wir stellen Ihnen ein paar einfache Hebel vor, die dazu beitragen, die Conversionrate zu erhöhen und somit den Umsatz des Online-Shops zu steigern.

Die Seriosität des Online-Shops erhöhen

Der Online-Shop muss auf den Kunden vertrauenswürdig und glaubhaft wirken. Dies kann z.B. durch Prüfsiegel, wie Trusted Shops, erreicht werden. Kunden sollen mit gutem Gewissen etwas bestellen können. Da der direkte Kundenkontakt in einem Online-Shop wegfällt, ist eine seriöse Website enorm wichtig. Weitere Möglichkeiten neben Prüfsiegeln sind unter anderem kostenlose Retouren, Geld-Zurück Aktionen und eine sichere Verschlüsselung. Hier finden Sie eine Möglichkeit Ihren Online-Shop prüfen zu lassen.

Tipps zur Usability-Optimierung des Online-Shops

Natürlich kann der Online-Händler auch mit den Erwartungen der Besucher spielen, indem er sich als äußerst innovativ oder hipp darstellt. Grundsätzlich kann man sagen: Dem Kunden sollte es so leicht wie möglich gemacht werden, seine gewünschten Produkte oder Informationen zu finden. Das Ziel ist es, einen Produktkauf ohne großen Aufwand zu erreichen. Eine Hilfe stellen hier die sog. „Call-to-Action“-Buttons dar.

Definition: "Call-to-Action" (CTA)

Ein “Call-to-Action”-Button bringt den User dazu, eine bestimmte Aktion auszuführen. Genau gesagt bedeutet das, den Besuchern Orientierung zu geben und Vertrauen sowie Sicherheit zu schaffen.

Erfolg im E-Commerce durch einfache Kaufprozesse

Eine klare Struktur im Prozess des Kaufes hilft, den Kunden bei Laune zu halten. So sollte beispielsweise dafür gesorgt sein, dass möglichst wenig Klicks bis zum Abschluss des Kaufes nötig sind. Auch sollte der Kunde nicht mit zu viel Text konfrontiert werden. Eine gute Alternative sind aussagekräftige Symbole wie z.B. der Einkaufswagen für den Warenkorb.

Sichere Zahlungsmethoden für Käufer

Möchte der Kunde den Online-Kauf abschließen, gelangt er zur Auswahl der Bezahlmethode. Hier hat Sicherheit und Gewohnheit für den Käufer höchste Priorität. Negativ kann sich bei der Zahlungsabwicklung z.B. die Weiterleitung auf eine externe Seite auswirken. Sofern möglich, sollte die Zahlungsseite im Shop integriert werden.

Allgemein ist es wichtig, den gesamten Zahlungsprozess so transparent wie möglich zu gestalten. Sprich, eine übersichtliche Zusammenfassung der Artikel, eindeutige Angaben zu deren Preisen, Gesamtsumme, Währung und Informationen zu Versandkosten sowie Versandart dürfen nicht fehlen.

Zudem kann das Firmenlogo auf der Zahlungsseite verwendet werden – das baut zusätzlich Vertrauen auf. Hierzu muss ein sog. White Label-Gateway verwendet werden.

Vorteile eines White Label-Gateways

Das Zahlungs-Gateway wird im Design des Online-Shops (der Marke) erstellt. Der Kunde muss somit nicht die Website verlassen und kann nicht aufgrund eines wechselnden Designs misstrauisch werden. Der Online-Händler hat außerdem die Wahl, ob er den Support dem Zahlungsanbieter überlässt oder diesen selber in die Hand nimmt.

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