Elektronisches Mandat

Elektronisches Mandat

Wird eine Zahlung per SEPA-Lastschrift eingezogen, muss der Kunde ein sog. Lastschriftmandat erteilen.  Damit ist der Händler berechtigt, Zahlungen einzuziehen. Dieser Vorgang und der Inhalt der Mandate unterliegen strengen Regeln. Diese müssen eingehalten werden, um ein gültiges Mandat einzurichten und anschließend Zahlungen einziehen zu können.

Anforderungen und Zulässigkeit elektronischer Mandate

Ein elektronisches Mandat muss als elektronisches Dokument erstellt und mit einer qualifizierten, ebenfalls elektronischen Signatur unterschrieben werden. Die Unterschrift ermöglicht die Identifizierung durch die Bank des Kreditors und ist nur dann gültig, wenn sie auf einem sicheren Weg erstellt wurde, der nur dem Debitor obliegt. Die Schriftform des elektronischen Mandats sollte inhaltlich den Vorgaben des EPC entsprechen. Ob ein elektronisches Mandat wirksam ist, entscheidet letztendlich die Bank des Kreditors. Abhängig ist dies von den vertraglichen Bedingungen zwischen dem Zahlungsempfänger und seinem Zahlungsdienstleister. Kommt es zu Unstimmigkeiten, ist der Kreditor in der Pflicht die Rechtmäßigkeit seiner Lastschriftforderung nachzuweisen.