Definition von Deposit im Finanzsektor

Deposit bezieht sich im Allgemeinen auf das sichere Verwahren einer bestimmten Geldsumme in einem Finanzinstitut. Im Finanz- und Wirtschaftssektor bezeichnet Deposit einen festen Betrag, der gegen Zinszahlung hinterlegt ist. Sobald die erste Einlage hinterlegt ist, werden die entsprechenden Rahmenbedingungen schriftlich festgehalten. Diese beziehen sich auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank und auf den jeweiligen Zinssatz.

Deposit: Sicht- und Termineinlagen

Grundsätzlich gibt es in der Finanzwirtschaft zwei unterschiedliche Typen von Depositen. Es wird zwischen Sichteinlagen (demand deposit) und Termineinlagen (time deposit) unterschieden. Handelt es sich um Sichteinlagen, besteht das Deposit aus einem auf unbestimmte Zeit angelegten Geldbetrag. Diese Einlage kann vom Kunden, sprich dem Depositor, jederzeit ganz oder teilweise aufgelöst werden. In der Regel werden für diese Sichteinlage, auch Girokonto genannt, keine Zinssätze vergeben.


Im Gegensatz verpflichtet sich der Einleger bei einer Termineinlage, die festgelegte Summe für einen bestimmten Zeitraum (mindestens einen Monat) bei dem Finanzinstitut zu hinterlegen. Dies wird von der Bank mit einem auf das Konto angerechneten Zinssatz honoriert. Hebt der Kunden die Geldsumme früher als vereinbart von seinem Konto ab, zahlt die Bank die angefallenen Zinsen nicht aus.

Definition Deposit in der Payment-Branche

In der Payment-Branche spricht man vom Deposit als dem Sicherheitseinbehalt auf den geclearten Betrag. Normalerweise wird bei einer Kreditkartenzahlung ein Betrag von 5-15% über einen Zeitraum von sechs Monaten einbehalten. Die Einbehaltung stellt eine Sicherheit dar, z.B. für den Fall einer Rückbelastung (Chargeback).

Deposit im Banking

Deposit wird oft im Kontext mit Deposit Banking bzw. der Depositbank verwendet. Eine Depositbank ist ein Geldinstitut, welches sich auf die Bereitstellung von Einlagen spezialisiert hat.