Bezahlsysteme

Finden Kunde ihre bevorzugten Zahlungsmethode nicht im Check-out vor, kann dies dazu führen, dass sie eine Transaktion im letzten Moment abbrechen. Daher ist die Auswahl des Portfolios der angebotenen Zahlungsmethoden für einen Online-Shop ein wichtiges Erfolgskriterium.

Die ECC-Zahlungsstudie, Vol. 21, hat dazu konkrete Zahlen geliefert: 40 Prozent der Kunden schließen den Einkauf nicht ab, wenn die bevorzugte Zahlungsmethode nicht angeboten wird. Für Online-Händler ist es daher essenziell, die Zahlungspräferenzen ihrer Kundenzielgruppe zu kennen. E-Commerce Kunden haben allgemein einen guten Überblick über die gängigen Zahlungsmethoden. Im Durchschnitt hat jeder Verbraucher bereits 6,2 verschiedene Zahlungsmethoden verwendet.

Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Tschechien - Wo liegen die Unterschiede beim Bezahlen?

Deutsche Kunden zahlen am liebsten per Rechnungskauf, Banküberweisung, PayPal oder Kreditkarten. In Österreich ist der Rechnungskauf ebenso besonders beliebt. Die meisten Verbraucher bevorzugen es, die Waren erst nach der Lieferung zu bezahlen. Auch der Kauf per Kreditkarte ist üblich. Schweizer kaufen auch hauptsächlich auf Rechnung. Im Gegensatz zu Österreich ist die Kreditkartennutzung jedoch deutlich niedriger. Wenn nur eine Vorauszahlung als Zahlungsmethode im Check-out angeboten wird, brechen die meisten Kunden den Kauf ab.

In Frankreich sind Kreditkartenzahlungen die am häufigsten verwendete Zahlungsmethode. Auch PayPal ist sehr populär ebenso wie die Zahlung per Vorkasse.

In Großbritannien konzentriert sich der Markt auf drei Zahlungsmethoden: Kreditkarte, Debitkarte und PayPal. Ähnlich dominieren Kreditkarten den Markt in der Tschechischen Republik. Banküberweisungen und andere Zahlungsmethoden haben einen geringen Marktanteil.