Bezahlen bei Sportveranstaltungen und im Stadion

Der Verkauf von Eintrittskarten für Sportveranstaltungen war schon immer eine Herausforderung. Verschiedene Preiskategorien und Verfügbarkeiten und Betrug sind nur einige der Herausforderungen. Hier helfen immer effizienter werdende Zahlungsmethoden, die zusätzlich vor Betrug schützen. Fans und Veranstalter profitieren davon.

Bezahlen im Stadion – die besten Optionen

Kontaktlose Zahlungen im Stadion

Bargeldloses und kontaktloses Bezahlen wird in Stadien immer beliebter. Bargeldlose Zahlungssysteme sind perfekt für die Halbzeit, da eine große Anzahl von Fans sich so schnell wie möglich ein Bier und Snacks kaufen möchte. Es gibt viele Vorteile, die dafürsprechen, ein bargeldloses Zahlungssystem während dieser kurzen Zeitperiode anzubieten; einer davon ist, dass die Schlange und damit die Wartezeiten kürzer werden. Immer häufiger werden auch bargeldlose Zahlungssysteme mit weiteren RFID-Technologien wie Ticketing, Akkreditierung, Zugangskontrolle, Registrierungssysteme verknüpft.

Mobile Zahlungen im Stadion

Die sogenannten „Proximity Mobile Payments“ beschreiben einen Transaktionsprozess, der über ein mobiles Gerät an einem stationären POS erfolgt. Dazu wird ein NFC-fähiges Zahlungsterminal benötigt oder mobiler POS, ein Kartenlesegerät, das über ein Smartphone oder Tablet verbunden ist.

Während der Transaktion sollten beide Geräte nur wenige Zentimeter voneinander entfernt sein. NFC ist sehr sicher und vergleichbar mit anderen Datenübertragungssystemen wie beispielsweise Bluetooth. Nachdem die Transaktion abgeschlossen ist, erhält der Kunde eine Quittung ausgedruckt oder per E-Mail geschickt.

Bargeldlos Bezahlen im Stadion

Einige Stadien entscheiden sich dafür, mit einem geschlossenen System zu arbeiten. Sie bieten Stadionkarten an. Diese Karten können nur im eigenen Stadion verwendet werden.

Der Vorteil eines geschlossenen Systems besteht darin, dass Klubs die vollständige Kontrolle über das System und seine Entwicklung haben. Daher kann dieses perfekt an interne Prozesse angepasst und weiterentwickelt werden. Es ist nur eine Wi-Fi-Verbindung erforderlich, um Zahlungen autonom abzuwickeln. Darüber hinaus bieten Karten in geschlossenen Systemen Sammlerwert für Fans, da sie für besondere Ereignisse in einem exklusiven Design herausgegeben werden können.

Ein geschlossenes System hat aber auch einige Nachteile. Die Karten sind außerhalb des Stadions nutzlos. Das ist insbesondere für die Fans der Gastmannschaft von Nachteil. Oft ist nach dem Kauf noch ein Guthaben auf dem Konto des Kunden vorhanden. Dieses Geld kann nicht an anderen Orten ausgegeben werden. Der Austausch der Karte, um Geld zurück zu erhalten, ist mit Aufwand verbunden. So hatte der FC Bayern München im Jahr 2010 rund 2,4 Millionen Euro übrig. In den Fällen, in denen das Geld auf der Karte in Bargeld umgetauscht wird, fallen Gebühren an.

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Dynamische Preisgestaltung bei Veranstaltungen

Die Idee der dynamischen Preisgestaltung ist nicht neu. Fluggesellschaften und Hotels nutzen sie bereits seit den 1980er Jahren. Auch bei kulturellen Veranstaltungen, zum Beispiel am Broadway, wird die dynamische Preisgestaltung genutzt. Seit 2010 haben auch Sportvereine und Ligen die dynamische Preisgestaltung für sich entdeckt.

Die dynamische Preisgestaltung hat den Zuschauerkreis erheblich erweitert. Fans können sich aussuchen, wieviel sie für ein Spiel zahlen wollen und ein entsprechend „teures oder günstiges“ Spiel wählen. Das Ergebnis sind ausverkaufte Stadien mit vielen günstigeren Tickets und einer Gesamtumsatzsteigerung von 7%.

Im Laufe der Saison kann ein geplantes Spiel für die Fans weniger spannend werden beispielsweise wenn das Gastteam nicht gut spielt oder einen Starspieler aufgrund einer Verletzung ausfällt. Um hier den Ticketverkauf zu steigern, wird der Preis gesenkt. Auf der anderen Seite kann ein Spiel auf dem Spielplan, das keine große Bedeutung hatte, plötzlich spannend werden, weil das rivalisierende Team gut spielt oder einen neuen Spieler hat, der das Faninteresse weckt. Die Preise können daher steigen. Die Preisänderungen liegen in der Regel bei 5 bis 10 Prozent. Tickets werden online verkauft, über die Websites der Teams oder im Stadion Walk-up-Fenster und spiegeln den Anstieg oder Rückgang der Preise wider. Diese Preisflexibilität trägt dazu bei, dass das Stadion besser ausverkauft ist.

Kryptowährungen und virtuelles Geld im Sport

In Zukunft könnte Sportmannschaften oder Ligen ihre eigene virtuelle Währung starten. So wie Geld beim Betreten eines Casinos gegen Chips getauscht wird, würden Fans diese virtuellen Währungen für ihre Tickets oder im Stadion verwenden.

Auch die Verbindung mit einem Loyalitätssystem ist eine Möglichkeit. Fans könnten Treuepunkte kaufen und verdienen, die in die virtuelle Währung des Teams oder der Liga umwandelbar sind. Die Punkte könnten während der Spiele als Wetteinsatz gesetzt werden. Oder die Förderung des Spiels in sozialen Medien würde dem Fan mehr Punkte einbringen, und einige Punkte könnten für einen besseren Schläger für ihren Spiel-Avatar ausgegeben werden.

Obwohl Bitcoin die bisher bekannteste digitale Währung ist, werden die meisten Fans mit ziemlicher Sicherheit nicht die Zahlungstechnologie nutzen, zumindest nicht direkt. Bitcoin-Transaktionen benötigen im Durchschnitt sieben Minuten, um den Mehrparteien-Verifizierungsprozess des Systems abzuschließen. Bitcoin ist auch nicht für einzelne Micropayments optimiert (die niedrigen Verarbeitungsgebühren kommen nur bei großen oder aggregierten Transaktionen zustande). Stattdessen liegt die Zukunft in neuen privaten Währungsnetzwerken. Zwischen zwei beliebigen Kunden in diesen privaten Netzwerken ist die Übertragung von Geld sofort und kostenlos bzw. mit sehr geringen Kosten verbunden.

Das Rennen ist eröffnet. Welche der neuen Zahlungsdienstleister sich durchsetzen und welche untergehen werden, bleibt offen. Gegenwärtig sind BitPay und Coinbase die neuen „Visa und American Express“ der aufkommenden Bitcoin Industrie.

Zahlungsdienstleister und Payment Service Provider bei Sportveranstaltungen

Zahlungsdienstleister bieten verschiedene Payment Dienste an, die den Bezahlvorgang bei Sportveranstaltungen verbessern. Unternehmen sollten eine klare Vorstellung davon haben, welche Dienstleistungen für sie wichtig sind und wie sich ihre Online-Shops entwickeln. So spielen beispielsweise Themen wie Produkterweiterungen, neue Märkte und die Vereinfachung von Prozessen eine Rolle. Hier einige Beispiele für Payment Gateways und Payment Service Provider, die mit Händlern aus der Ticketing-Branche zusammenarbeiten.

Das Payment Gateway Mollie hilft Händlern der Ticketing-Industrie bei der Abwicklung von Zahlungen. Das Unternehmen bietet eine vollständig PCI-konforme und sichere Möglichkeit, Zahlungen mit Kreditkarte, PayPal, iDeal, Bancontact / Mister Cash, SOFORT Überweisung, Bitcoin, paysafecard und AcceptEmail abzuwickeln.

Der deutsche Zahlungsdienstleister BS Payone arbeitet unter anderem mit Ticketing-Unternehmen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zusammen. Es bietet Händlern unterschiedliche Zahlungsmethoden für den E-Commerce und Point-of-Sale-Lösungen.

Worldline unterstützt Händler mit ihrer End-to-End-Lösung, WL Tap2Use, das digitale Ticketing optimal zu nutzen. Es ermöglicht Kunden in einem Schritt mit verschiedenen Geräten wie kontaktlosen Bankkarten, NFC-Geräten, QR-Codes oder lokale Smart-Ticketing-Systeme wie ITSO und Calypso zu bezahlen.

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